Robert Louis Stevenson: Dr. Jekyll und Mr. Hyde

Seit seiner Jugend weiß Dr Jekyll um sein gespaltenes Ich, aber seine dunkle Seite hat er zeitlebens verdrängt. Mit Hilfe eines Elixiers gelingt es ihm, seine Identität zu wechseln und beide Seiten seiner Persönlichkeit auszuleben. Bis seine dunkle Seite die Oberhand gewinnt…

Nicht umsonst ist dieses Buch ein Klassiker geworden, denn es beschäftigt sich mit einem sehr alten und doch immer wieder aktuellen Thema: dem Widerstreit zwischen dem sogenannten Guten und Bösen im Menschen, von Laster und Moral, Natur und Kultur.
Dieses Thema hat Stevenson sprachlich gut umgesetzt, ein Buch mit viel Atmosphäre, kurz und dicht, ohne viele überflüssige Worte. Das Buch ist ja mit 125 Seiten recht schmal und lässt sich sehr angenehm in einem Schwung weglesen.
Schriftstellerisch fand ich das Ende nicht so gelungen. Statt sich die Auflösung langsam entwickeln zu lassen, wird sie einem in Briefform präsentiert. Einfach für den Autor, weniger spannend für den Leser.

Bewertung: 3.5 von 5.

Robert Louis Stevenson: Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Köln: Anaconda Verlag, 2005 (Englisches Original 1886)

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