Hjorth & Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt

Bei diesem Fall hat es das Ermittlerteam um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman mit einer Vergewaltigungsserie zu tun. Schon bald steht fest, die Opfer wurden nicht zufällig gewählt. Zwischen ihnen besteht eine Verbindung, ein dunkles Geheimnis in ihrer Vergangenheit.

Ich mag ja die Bücher aus dieser Reihe sehr, denn die Autoren können einfach mal richtig gute Thriller auf hohem Niveau schreiben, mit gut gezeichneten Figuren und jeder Menge Spannungsmomenten. Besonders gut gefällt mir, dass neben der eigentlich Story die Beziehungen innerhalb des Ermittlerteams und deren Erlebnisse eine eigene Parallelgeschichte bilden, die fast ebenso spannend ist wie die Mordermittlung selbst. Sebastian Bergman als egozentrischer Psychologe ist einfach mal eine Nummer für sich.
All diese Kriterien erfüllt auch dieser Band und ist wie seine Vorgänger lesenswert. Trotzdem hat mich die Story nicht so ganz überzeugt. Auch wenn alles in sich logisch und nachvollziehbar war, fand ich es in der Summe etwas fad. Da hat mich die Parallelstory fast noch mehr mitgerissen, gut dass es sie gibt.

Bewertung: 3.5 von 5.

Hjorth & Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag, 2018

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