Vincent Kliesch / Sebastian Fitzek: Die Frequenz des Todes

Hier ist also die Fortsetzung von Auris, in der man die alten Bekannten wiedertrifft. Jula soll Hegel diesmal dabei helfen, ein entführtes Baby zu finden. Im Austausch dazu bietet er ihr Informationen über ihren totgeglaubten Bruder an, auf die man schon den ganzen ersten Teil über gewartet hat… #reichtauchirgendwannmal

Zu diesem Buch muss ich dazu sagen, dass ich es nicht gelesen hätte, wenn ich nicht auch schon beim ersten Teil in einer Leserunde auf Instagramgewesen wäre. Das macht auch ein wenig überzeugendes Buch zu einer unterhaltsamen Angelegenheit.

Teil 2 ging überraschend gut und spannend los, auch Jula ging mir diesmal weniger auf die Nerven, so dass ich erstmal ganz angetan war. Die vielen offenen Fragen der ersten Hälfte mündeten aber in einer für meinen Geschmack völlig überkonstruierten Geschichte, bei der ich immer weniger mitgehen konnte. Spätestens als Jula einen Widersacher mittels Karatetritt aus dem Fenster befördert, fühlte ich mich in eine Vorabendkrimiserie versetzt – und nicht unbedingt die beste…
Dazu passen dann auch die recht oberflächlich gestrickten Charaktere, das war mir eindeutig zu oberflächlich und stellenweise auch nicht glaubwürdig.
Besonders ärgerlich fand ich den erneuten Cliffhanger am Schluss. Was soll das? Rechnet Kliesch sonst damit, dass man nicht weiterliest?
Da mich die erste Hälfte des Buches doch ganz gut unterhalten hat, würde ich noch knappe drei Sterne vergeben. Aber mehr war das für mich leider nicht.

Bewertung: 2.5 von 5.

Vincent Kliesch / Sebastian Fitzek: Die Frequenz des Todes _ Auris. München: Droemer Verlag, 2020

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